Tamara Malcher & Vincent Krüger
»Die Sweethearts«

Fr. 04.09.2026 18-21 Uhr Eröffnung
DC OPEN >> Fr 18-21 > Sa 13-19 > So 13-17 Uhr 
05.09.-18.10.2026 Laufzeit
Mi+Do 17-20 | Fr+Sa 11-17 Öffnungszeiten
Maria-Hilf-Straße 15-17, 50677 Köln, La Felce Galerie
Preview available via Mail 01.09.2026, mail@lafelce.de

Info: Tamara Malcher und Vincent Krüger

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Tamara Malcher, Samson und Delilah(2026), 180x200 cm, Acrylic on canvas

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Vincent Krüger, Do! It! Good!/ Den Stachel hat er verloren, Halleluja!(2023), 38x22x10, Metall


Advantage Book

Marie Sturm
Book Launch + Exhibition
»Rückläufige Venus«

+ Reading + So 09.08.2026, 17 Uhr
Marie Sturm ließt ausgewählt Passagen aus »Rückläufige Venus«

Fr. 24.07.2026 18-21 Uhr Eröffnung
25.07.-09.08.2026 Laufzeit
Mi+Do 17-20 | Fr+Sa 11-17 Öffnungszeiten
Maria-Hilf-Straße 15-17, 50677 Köln, La Felce Galerie

06.08., 19 Uhr Lesung – Marie Sturm 

Rückläufige Venus, 55 pages s/w, 19×13 cm, colored Jacket Design by Amelie Stute
published by Advantage Book
15,- EUR ist der ermäßigte Preis bei der Eröffnung; 17,- EUR der reguläre Preis an den folgenden Tagen

Zur Eröffnung am Freitag ist Rückläufige Venus für

Buchcover von Amelie Stute

Einen Text zur Ausstellung hat Julia Stellmann geschrieben. 
 
Ausschnitt: 
Was, wenn die Erde zu schnell rotiere und ich absichtslos hinunterfiele, in die Tiefe und dahinter noch? Etwa alle 19 Monate scheint sich die Venus von der Erde aus gesehen rückwärts zu bewegen. Wie kann das sein? Sobald der sich schneller um die Sonne kreisende Planet die Erde auf der Innenbahn überholt, wirkt es vorübergehend, als fiele die Venus perspektivisch zurück. Laut Astrologie läutet die retrograde Venus eine Zeit der Reflexion statt des Neubeginns ein.Vergangenes drängt an die Oberfläche, Verdrängtes wird sichtbar gemacht. Marie Sturms Schaffen ist genau in diesem Zwischenraum angesiedelt: eine vermeintliche Rückwärtsbewegung bei gleichzeitigem unermüdlichem Vorwärtsdrängen.

(…)


Advantage Book

Philip Emde & Kuba Freter
Zine Launch + Exhibition
Zine: Friends
Mi 08.07. 18-21 Eröffnung
09.-19.07.2026 Laufzeit
Mi+Do 17-20 | Fr+Sa 11-17 Öffnungszeiten
Maria-Hilf-Straße 15-17, 50677 Köln, La Felce Galerie

upcoming: 26.09. Book Launch in Berlin bei Studio Hanniball. 

Preview ab 07.07. via mail@lafelce.de available 

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Zwei Kölner Künstler haben zusammen ein Zine gemacht. Der eine hat gezeichnet der andere hat fotografiert, beide in Schwarzweiß. Entstanden ist ein emotionales Zine welches ein großes Spektrum von Freundschaften abbildet. Von den ersten engen Freundschaften im Kinderzimmer, den mit Kuscheltieren, bis hin zu Freundschaften aus der Nacht. 

Von Philip Emde sind Zeichnungen seiner Steifftiere aus dem Atelier zu sehen. Kuba Freter zeigt Portraits von befreundeten Künstlerinnen und Künstlern, MusikerInnen, GaleriestInnen, KuratorInnen, AutorInnen und DJs. 

 

Das Zine ist von März bis Juni im Emdiland, dem Atelier von Philip Emde entstanden. Es sollte ein schnelles Zine nebenbei werden. Entstanden ist ein intensives Zine mit 64 Seiten und vielen Fragen und Gedanken zum Thema Freundschaft. 

Wie funktionieren Freundschaften in der Kunst Bubble? Einer Bubble wo Themen und Gespräche persönlich, schnell privat, Verbindungen sogar strategisch sein könnten. Welche Rolle spielen Distanz und Professionalität, während zu den allgemeinen Parametern von Freundschaften oft Nähe und Emotionalität zählen? In der Kuscheltier Bubble in Emdes Atelier scheint Leichtigkeit und Naivität ein funktionierendes Rezept für dicke Freundschaften zu sein. Ob das auch für Verbindungen zwischen Künstlern und Künstlerinnen, Kuratorinnen und Galeristen, Galeristen und Museumsdirektorinnen, Galeristen und Galeristen, Künstlerinnen und Galeristen, Galeristinnen und Kuratoren, Künstlerinnen und Künstlerinnen oder in jeder beliebigen anderen Kombination zu empfehlen ist? Keine Empfehlungen, keine Rezepte oder Formeln sind im Zine von Philip und Kuba versteckt. Leichtigkeit und Freude beim Blättern und sogar Blumen in Stickerform gibt es für 15 Euro.

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Galerieeröffnung 

La Felce Galerie
Maria-Hilf-Straße 15-17
50677 Köln

9. Mai 2026, 18 Uhr
Eröffnungsausstellung mit Ramon Quenders.
10.05.-21.06.2026
Mi+Do 17-20 | Fr+Sa 11-17
Zu Besuch ist Andreas Schulze.
Einen Text zur Ausstellung hat Kurt Cassady geschrieben.
available works PDF via mail@lafelce.de

Mi 03.06. 19 Uhr Artist Talk

Anknüpfend an das Interview im Exhibition Booklet über Mäuse, sprechen wir über weitere Mäuse in Zeichnungen, auf Leinwänden, die Heinemann-Maus der Konditorei Heinemann in Düsseldorf als Schlüsselanhänger, die Entstehung der Ausstellung, sowie über das Miteinander, kleine Gesten und Leichtigkeit. Herzliche Einladung

Ramon-Quenders-Kurt-Cassady-Andreas-Schulze-Timo-Schmidt
Cafe Wahlen              – Kurt Cassady

Wir wurden dann auch ins Café Wahlen eingeladen. Nicht zum Kuchenessen, aber vielleicht um darüber zu schreiben. Davor hatte Timo schon den Ramon Quenders eingeladen, eine Ausstellung zu machen, und der hat wiederum seinen ehemaligen Professor Andreas Schulze eingeladen, oder vielleicht war das auch Timo. So oder so kommt Schulze dann in Gestalt eines Bildes zu Besuch. Uns erreichte eine schöne Einladungskarte in Form eines kleinen Briefings. So was braucht man ja, damit man sich da mal reindenken kann und weiß, worüber man schreiben soll. In dem waren selbstverständlich Bilder von den Malereien, weniger selbstverständlich gab es auch noch Fotos aus dem Café Heinemann in Düsseldorf. Das ist wohl das Pendant zum Kölner Café Wahlen. Dort hatten sich Timo und Ramon öfter getroffen und über Süsspeisen, Kaffee und Eiersalat mit Schinken die Ausstellung geplant oder einfach so über was anderes aus ihrem Leben geredet. Man könnte sich natürlich fragen, warum dann jetzt überhaupt das Café Heinemann auftaucht, wo wir doch in Köln sind und das Wahlen hier so ne große Rolle spielt. Das wiederum liegt an einer Anekdote, die wir nochmal erzählen wollen, weil es eigentlich die schönste Art ist, über diese Ausstellung zu sprechen. Man erzählt sich also, dass Andreas gerne Klopse oder vielleicht Möhreneintopf oder Schnitzel Wiener Art oder so was bei der Konditorei Heinemann aß. Auf dem Weg nach draußen kaufte er dann noch Kuchen und Plätzchen, vielleicht die Kirschtorte mit der Marzipan-Oblate darauf, wo die Kirschen aussehen wie ein Fahrrad, und brachte sie seinen hungrigen Studierenden zum Kolloquium mit. Einfach so, ohne Anlass, keiner hat Geburtstag. Und auch an unsere Ohren gelangt diese Erinnerung von Ramon noch vor jeder Werkbeschreibung.

(…)

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Ramon Quenders - Heinemann (2026), Oil on Canvas, 170 x 170

(…)
Das, könnte man sagen, ist eine Geste par excellence. Denn man muss unterscheiden zwischen Gesten, deren Selbstzweck die Geste ist, und jenen anderen, denen wir unterstellen, einem Folgezweck zu dienen. Dazu zählen wir unter anderem alle Gesten, die einer Regel folgen, Regeln der Höflichkeit, des Knigges. Die Geste, so wie wir sie begreifen, benötigt zum einen eine Form von Zwecklosigkeit. Ich bringe keine Blumen mit, weil ich etwas erreichen will, sondern ich bringe Blumen um des Blumenschenkens willen mit. Zum anderen bedarf sie einer mangelnden Erwartungshaltung des Gegenübers. Wenn mich mein Kollege auf dem Flur freundlich grü.t, ist das noch keine Geste, sondern lediglich eine Handlung, die der standardisierten Form unserer gesellschaftlich vereinbarten Höflichkeit entspricht. Die Geste bedarf des Umweges des Handelnden. Auch das erfreut uns an ihr: Sie muss nicht sein und doch ist sie da. Die Geste offenbart die innere Haltung des Handelnden seiner Umwelt gegenüber. Denn wenn jemand einen großen Beutel Leckereien aus seiner Lieblingskonditorei mit zum Kolloquium bringt, wenn einen jemand einlädt, wenn einem jemand etwas ausleiht, ohne etwas dafür haben zu wollen, dann sagt das doch: So, so hätte ich die Welt gerne. Ich hätte gerne, dass wir gemeinsam Kuchen essen und uns Dinge teilen und ja, liebevoll miteinander sind.

Am Anfang haben wir uns noch gefragt, ob das jetzt für einen Ausstellungstext vielleicht doch zu viel um diverse Backwaren geht, aber die konditorische Geste drückt so viel poetischer als jede andere Allegorie aus, welches Miteinander man sich hier wünscht.

Kurt Cassady 

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Exh.view

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Exh.view

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Andreas Schulze - Untitled (Volume 2), 2024 Acrylic on nettle cloth, 70 × 110 cm Courtesy Sprüth Magers

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Exh. view

Ramon-Quenders-La-Felce-Blurred

Ramon Quenders Blurred (2026), Oil on Canvas, 170 x 170

Ramon-Quenders-La-Felce

La Felce Galerie

Ramon-Quenders-La-Felce

Exh. view

Ramon-Quenders-La-Felce
Ramon-Quenders-La-Felce
ohne Titel, 2026<br />
Acrylic on Canvas<br />
50 x 50 cm<br />

ohne Titel, 2026 Acrylic on Canvas 50 x 50 cm

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Ramon-Quenders-La-Felce-

Ramon Quenders, ohne Titel, 2026 Oil on Canvas 170 x 140 cm

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Lecker, 2026 Oil and spray paint on Canvas, 65 x 60 cm

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I Love Henry, 2026 Oil and Felt pen on canvas, 35 x 19 cm

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Better together, 2026, Oil on Canvas, 55 x 40 cm

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Ramon-Quenders-La-Felce-


nectar

Vera Keckstein

kuratiert von Julia Stellmann
08.11.–07.12.2025

Eröffnung: 07.11.2025 18-21 Uhr
Preview zur Art Cologen >> mail@lafelce.de 

 

Nektar haftet an den Lippen, sitzt zähflüssig zwischen den Fingerkuppen, legt sich zart auf warme Haut, verführt Augen und Gedanken, lässt sie leuchten, wie wenn sich Licht in farbigen Glasfenstern fängt. In sich gekehrte Blütendolden öffnen sich, locken Schmetterlinge, Bienen und Kolibris an, lassen sie von Blüte zu Blüte tanzen, verhelfen ihnen zu neuer Kraft. Solche Blüten, die wie überpralle Früchte fast von ihren Stängeln fallen, weil sie in sich das Licht der Sonne ballen, bis dass süßer Saft austritt. Er ist Ansporn und Belohnung, mischt sich mit Tau zum Honig, schmeichelt der göttlichen Zunge nach Ambrosia-Genuss. Als Essenz des Lebens nährt, verbindet, inspiriert er, ist steter Quell von Wachsen, Blühen und Vergehen, schwingt hinein in unendlichen Lebenskreislauf. Nektar lässt auch an fluide Körper denken, die sich einander nähern, unerklärliche Verbindung zueinander spüren, süß schmeckt die Berührung ihrer Haut. Wenn du ganz still bist, kannst du es selber hören, kannst es schmecken und auch fühlen, wie es rauscht und fließt und ruft. Klebrig sind dann die Finger und Gedanken, die fast aus den übervollen Köpfen ranken, die Augen fluten und den Mund, als ob Harz aus wunden Stellen tritt.  –  Julia Stellmann

La-Felce-Vera-Keckstein-Julia-Stellmann

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